Internationales Kolloquium über Philosophische Anthropologie (Prag, 30 April – 2 Mai 2014)

PROGRAMM Philosophische Anthropologie morgen 2014[1]

Die philosophische Anthropologie erlebt seit etlichen Jahren eine Renaissance. Dabei geht es ihr nicht nur darum, die Kerntexte der Autoren ihrer ‚klassischen’ Periode – Max Scheler, Helmuth Plessner, Arnold Gehlen – neu anzueignen, sondern auf lebensweltliche und wissenschaftliche Veränderungen der Gegenwart zu reagieren, die veränderte Fragen nach dem Lebewesen ‚Mensch’ provozieren. Es könnte nun an der Zeit sein, eine Bestandsaufnahme dieser vieljährigen und mannigfaltigen Bemühungen vorzunehmen. Das Prager Kolloquium will sich dieser Aufgabe in einem bescheidenen Rahmen widmen. Dabei soll es jedoch nicht um eine Rückschau auf das bisher Erreichte gehen. Vielmehr will das Kolloquium zu Überlegungen darüber motivieren, wie philosophische Anthropologie künftig vonstatten gehen könnte. Dabei stehen Fragen wie die folgenden im Mittelpunkt: Welche Themenfelder wurden in bisherigen Forschungen zur philosophischen Anthropologie zu wenig berücksichtigt oder gar ausgeblendet? Wie sollte das ‚Philosophische’ in der Wendung ‚philosophische Anthropologie’ verstanden werden, und welchen Ort sollte diese in heutigen Wissenschaftskulturen, insbesondere mit Blick auf interdisziplinäre und interkulturelle Fragestellungen, einnehmen? Ist das Genre der philosophischen Anthropologie zeitgemäß, oder sollte es transformiert werden, und was wären die Möglichkeiten einer solchen Transformation?

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